Rheumatologie
Die Rheumatologie befasst sich mit verschiedenen Krankheitsbildern.
Krankheitsbilder
entzündlich rheumatischen Erkrankungen wie
- Rheumatoider Arthritis (= chronischer Polyarthritis)
- Spondyloarthritiden (z.B. Morbus Bechterew = Spondylitis anylosans)
- Kollagenosen (z.B. Lupus erythematodes, Polymyositis, Sklerodermie)
- Vaskulitiden (z.B. Morbus Wegener = Wegenersche Granulomatose)
- Weiteren Erkrankungen wie z.B. Psoriasis-Arthritis, Infekt-Arthritiden, Arthritiden bei entzündlichen Darmerkrankungen
Weichteil-rheumatischen Erkrankungen wie
- Fibromyalgie
- Polymyalgien (z.B. Polymyalgia rheumatica)
Degenerativen Erkrankungen wie
- Arthrosen
Bei der Vielzahl von über 300 verschiedenen Erkrankungen sollte die Diagnose Ihrer Erkrankung möglichst früh erfolgen und präzise gestellt werden:
Die Auswahl der diagnostischen Methoden erfolgt in Absprache mit Ihnen, individuell, nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und getragen durch unsere langjährige ärztliche Erfahrung
Diagnostische Möglichkeiten:
- Ausführliches Gespräch
- klinisch ganzheitliche Untersuchung
- Ultraschall-Untersuchungen der Gelenke, Weichteile und Organe
- diagnostische Gelenkpunktion
- umfangreiches Rheuma-Labor mit Autoimmun-Diagnostik
- modernste Röntgendiagnostik und nuklearmedizinische Methoden
Die Therapie wählen wir patienten-, diagnose- und aktivitätsbezogen in Abstimmung mit Ihnen aus.
Wir wenden bewährte und neueste Therapieverfahren an:
- medikamentöse Therapie
- akute Rheuma-Schmerztherapie
- Langzeittherapie
- Gelenkinjektionstherapie
- Entzündungshemmung
- Knorpelschutz
- Gelenkschleimhautverödungstherapie
- Chemische Synoviorthese
- Gewebsinfiltrationsbehandlung
- Sklerosierungstherapie zur Gewebsverfestigung und Schmerzminderung
- Schmerzblockaden
- Neuraltherapien
- Physikalische Therapie
- Physiotherapie
- Massagen, Elektrotherapie, Lymphdrainagen, Hydrotherapie
- Ergotherapie
Bitte informieren Sie sich ausführlich über unsere Leistungen im Bereich der Physikalischen Medizin.
Wenn Sie Näheres über die "Chemische Synoviorthese" oder über die "Weichteilbehandlung nach Barbor" erfahren möchten, dann klicken Sie bitte auf die entsprechende Schaltfläche:
Bei der Chemischen Synoviorthese handelt es sich um eine Verödungsbehandlung der Gelenkinnenhaut (Synovia) bei entzündlichen Gelenkveränderungen.
Unter Lokalanästhesie wird ein Fischölsäurederivat intraartikulär injiziert.
Im Anschluss an die Injektion ist zur Vermeidung einer überschießenden Entzündungsreaktion eine permanente Kryotherapie (eine fortdauernde, intensive Kühlung) für ca. 48 Stunden sowie die Entlastung und Ruhigstellung des behandelten Gelenkes erforderlich.
Durch dieses Verfahren lässt sich in den allermeisten Fällen eine signifikante Rückbildung der lokalen Entzündungsaktivität über viele Monate bis Jahre erzielen. Bei erneut auftretender Arthritis-Symptomatik kann die Synoviorthese wiederholt werden.
Bei der sklerosierenden Weichteilbehandlung nach Barbor handelt es sich um eine Injektionstherapie, zum Beispiel des ileo-sakralen Bandapparates wie auch der Bandstrukturen der Facettengelenke oder weiterer Sehnenansatzstellen.
Es wird eine hochprozentige Glukoselösung in Kombination mit einem Lokalanästhetikum zur Reduzierung der lokalen Weichteilschmerzen angewendet.
Es erfolgen insgesamt bis zu 3 Injektionen im Abstand von 4-5 Tagen.
Die häufig erzielte Schmerzfreiheit bzw. –reduktion hält über viele Monate an.
Die Behandlung kann wiederholt werden.