Osteologie

Die Osteologie (von griech. osteon = Knochen, logos = Lehre) ist ein Gebiet der Medizin, das sich mit Knochenerkrankungen befasst.

Die Osteoporose ist die häufigste dieser Erkrankungen. Sie verursacht zumindest zu Beginn keine Beschwerden und kann auch in Verbindung mit anderen Erkrankungen (als "sekundäre Osteoporose") auftreten. Zudem tritt die Osteoporose nicht, wie oftmals fälschlich angenommen, nur beim älteren Menschen auf und gilt daher noch immer als diagnostische und therapeutische Herausforderung.

Präzise Diagnostik und eine auf den Patienten abgestimmte moderne Therapie zur

  • Verbesserung der Knochengesundheit, zur
  • Vermeidung von Knochenbrüchen (Frakturen) und zur
  • effektiven Behandlung nach Frakturen

sind uns wichtig.

Hierzu steht Ihnen stationär und ambulant ein kompetentes Team aus Ärzten (Osteologen „DVO“), Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegekräften und einer Psychologin zur Verfügung.

 

Leistungsangebot Osteologie

Ihrer Knochengesundheit schenken wir in unserer Klinik für Rheumatologie mit dem Schwerpunkt Endokrinologie (= die Lehre von den Hormonen) besondere Beachtung.

Die Osteoporose ist eine Knochenkrankheit mit einem hohen Risiko für Knochenbrüche.

Diese Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte und -qualität, die durch einen übermäßig schnellen Abbau der Knochensubstanz und –struktur bzw. einen nicht ausreichenden Knochenaufbau hervorgerufen wird.

Durch die so bewirkte unzureichende Knochenfestigkeit entsteht ein deutlich erhöhtes Frakturrisiko, welches viele Stellen im Skelett wie die Wirbelsäule, die Oberschenkelhalsknochen oder handgelenksnahe Knochen betreffen kann.

Die Osteoporose erzeugt vor dem Knochenbruch keine Beschwerden, ist jedoch keine „harmlose Alterserscheinung“, sondern eine ernst zu nehmende Erkrankung, die zwar besonders häufig Frauen, sehr wohl aber auch Männer sowie jüngere Menschen betreffen kann.

Um Ihr persönliches Knochenbruch-Risiko bestimmen zu können, wird in unserer Klinik eine umfangreiche Diagnostik zur Osteoporose-Abklärung durchgeführt:

Hierzu gehören

  • das Arzt-Patienten-Gespräch,
  • eine körperliche Untersuchung und
  • die DXA-Knochendichte-Messung

sowie ggf. weitere Untersuchungen wie

  • Blutuntersuchungen,
  • Röntgen-Untersuchungen etc.

Es erfolgt eine individuelle Therapie-Abwägung, die mit Ihnen ausführlich besprochen wird, um Ihr Knochenbruch-Risiko bestmöglich zu senken.

Unser Team versorgt heute auch eine große Zahl von Patienten mit neu aufgetretenen Knochenbrüchen an der Wirbelsäule und dem Becken.

Auf Behandlungssituationen, in denen operative Maßnahmen nicht angezeigt sind oder im Rahmen der Frührehabilitation nach operativ versorgten Knochenbrüchen, richten wir dabei unser besonderes Augenmerk.

In unserer Klinik behandeln wir die Osteoporose und daraus entstandene Folgeerkrankungen durch einen komplexen Therapieansatz, denn wir wissen, dass für den Erhalt oder die Verbesserung der Lebensqualität ein möglichst schmerzfreies Bewegen von ausschlaggebender Bedeutung ist.

Unsere Behandlungsziele sind hierbei

  • die Selbsthilfefähigkeit zu erhalten und
  • die akute frakturbedingte Funktionseinschränkung zu verbessern

Wir bemühen uns sehr, dies gerade auch bei älteren Menschen zu erreichen, indem wir neben einer kompetenten Schmerztherapie eine begleitende Physiotherapie anbieten und durchführen und die neuesten Osteoporose-Medikamente einsetzen.

Hierzu steht Ihnen ein kompetentes Team unter Leitung von Prof. Lakomek (Rheumatologe, Geriater, Arzt für Physikalische Medizin, Endokrinologe mit der Zusatzqualifikation „Osteologe DVO“ und Diabetologe) zur Verfügung.

Wir sind für Sie da:
Klinik für Rheumatologie, Physikalische Medizin und Geriatrie
 
Chefarzt:
Prof.Dr.med. H.-J. Lakomek
 
Johannes Wesling Klinikum
Hans-Nolte-Str. 1
32429 Minden
 
Telefonanschlüsse:
Leitstelle:
0571 / 790-1610
Sekretariat:
0571 / 790-3801
Fax:
0571 / 790-293800
 
Mail:
rheumatologie@klinikum-minden.de